Freundeskreis zu Besuch in Erfurt

Bei einer dreitägigen Exkursion lernten 20 Mitglieder des Freundeskreises die thüringische Landeshauptstadt kennen und besichtigten den Erfurter Gartenpark (Egapark).

Am 20. September 2019 starteten 20 FKG-ler*innen zu einer dreitägigen Exkursion in die an der historisch bedeutenden west-östlichen Handelsstraße (VIA REGIA) gelegene thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Als Zentrum des Waidhandels (Färberwaidpflanze oder Deutsches Indigo) in Thüringen gelangte Erfurt zu Macht und Reichtum. Herr und Frau Militzer führten uns nach Ankunft am Freitagmittag durch Teile der Altstadt um erste Eindrücke zu gewinnen und vor allem in Form einer zünftigen Stärkung eine vernünftige Grundlage für die anschließende Stadtrundführung zu legen.

Ca. drei Stunden führte uns am Freitagnachmittag fachkundig unsere Stadtführerin, Anne Stüber zu Fuß durch eine der größten und schönsten Altstädte Deutschlands. Mit sehr viel Herzblut, sachkundig und lebendig brachte sie uns unzählige Sehenswürdigkeiten ihrer Heimatstadt nahe. Neben Fischmarkt, Rathaus, Krämerbrücke, Synagoge (inkl. Besichtigung des Erfurter Schatzes) und dem Dom wurden unzählige weitere Highlights, wie die Waidspeicher) angelaufen und erklärt, so dass der Nachmittag informativ und kurzweilig verflog.
Am Samstag erwartete uns Herr Egon Ehlers im Erfurter Gartenpark (Egapark). Mit einer Fläche von ca. 360.000m² ist er eine Sehenswürdigkeit vieler Superlative. Herr Ehlers ist seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen im Park tätig und verstand es uns die einzelnen Themenbereiche sehr anschaulich und mit interessanten Hintergrundinformationen nahe zu bringen und wich keiner Fachfrage und Diskussion aus. Nach der Führung blieb ausreichend Zeit alleine oder in kleinen Gruppen den Park oder das Deutsche Gartenbaumuseum selbständig zu erkunden. Im Restaurant Feuerkugel fand der zweite Tag einen angemessenen kulinarischen Abschluss.

 

Militzers führten am Sonntag bei strahlend blauem Himmel durch Teile „ihrer Stadt“ zum Augustinerkloster. Hier lebte Martin Luther von 1505 bis 1511. Im Rahmen einer Führung wurde uns das um 1273 erbaute Kulturdenkmal nahegebracht. Neben der Klosterzelle Martin Luthers beeindruckten besonders die Chorfenster aus dem 14. Jahrhundert.

Das umfangreiche Programm ließ ausreichend Freiraum bei herrlichem Spätsommerwetter für private Interessen und Erkundungen. Für einige Interessierte organisierte Anne Stüber die Teilnahme an einem klassischen Konzert im Erfurter Rathaus. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig, dass eine Rückkehr zur BUGA 2021 lohnenswert ist. Ob dies gelingt, hängt neben der aktuellen Entwicklung durch COVID-19 vom Zuspruch der Mitglieder ab.

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