Freundeskreis aktualisiert Beschilderung in der Farnschlucht

Attraktive Pflanzenspenden und eine erste Inventur: Noch unbeschriftete Farne und die Neuzugänge werden um Schilder mit den botanischen Angaben ergänzt.

Flächenmäßig der größte Teil entfällt auf den Farnbereich im Rhododendrontal um die Sandsteinstele. Hier ist immer etwas zu tun, weil Eichensämlinge und Wildkräuter in Massen aufkommen, die den Farnpflanzen Wasser und Platz nehmen. Das bedeutet also immer wieder jäten!

Eine besondere Aktion wurde in der vorletzten Juniwoche nötig, bei der es um die Prüfung der Beschilderung für die verschiedenen Farnarten ging. Als Fachmann hatten wir uns Herrn Dr. Gülpen von der Schule Natur zu Hilfe geholt, der insgesamt die Beschilderung als zutreffend befand. Einzelne Farne werden von ihm noch nach Foto und Struktur der Farnwedel nachbestimmt. Das Freundeskreismitglied Herr Singel hatte zum wiederholten Mal attraktive Pflanzen für diesen Bereich gespendet, die von aktiven Mitgliedern an passenden Stellen eingesetzt wurden. Herr Dr. Gülpen versprach, für einige noch unbeschriftete Farne und die Neuzugänge an Flaumfeder-Filigranfarn und immergrüner Japanischer Rohdea Schilder mit den botanischen Angaben zu besorgen. 

Sehr erfreulich war auch, dass alle beim FKG-Einsatz im Mai 2021 umgepflanzten oder neu gepflanzten Farne wie Frauen- und Streifenfarn die vergangenen trockenen Zeiten gut überstanden hatten und kräftig wuchsen. Ein einziger Verlust ist zu beklagen: Die Exemplare der farblich toll schimmernden Japanischen Frauenfarn-Hybride „Metallicum“, die es letztjährig noch gab, waren verschwunden. Der Freundeskreis wird sich bemühen, diesen Verlust bei einer Kaufgelegenheit beispielsweise bei der Raritätenbörse im Herbst im Grugapark zu ersetzen.

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